Agnes

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Darstellungszeitraum
1350

Region
Wien

Darstellung
Frau/Witwe eines Handwerkers

Hintergrund

Das Korbmacherhandwerk war zumeist keines, mit dem man sich sein Leben finanzieren konnte und oft wurde nur für den Eigenverbrauch produziert. Nachweisen lässt sich das Korbmachen als eigenes Handwerk erst im 16. Jhdt. Es könnte aber gemeinsam mit anderen Tätigkeiten wie Besenbinden und das Flechten von Hüten ein Klein- oder Nebenerwerb gewesen sein und eignet sich daher gut gerade für alleinstehende oder verwitwete Frauen, die keine Fachausbildung vorweisen können. Meine Darstellung ist daher sehr einfach angelegt. Eine alleinstehende Frau hätte wohl vermutlich kein eigenes Handwerk ausgeführt oder ein Geschäft geführt. Zumindest wäre das sehr ungewöhnlich gewesen. Sie durfte aber sehr wohl bei der Arbeit des Mannes aushelfen bzw das Geschäft nach seinem Tod im Pestjahr führen, beispielsweise bis Söhne des Paares alt genug sind, um die Arbeit zu übernehmen oder notgedrungen weil keine männlichen Nachfolger vorhanden sind.

Websites
http://wh1350.at/de/

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